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Den eigenen Weg finden

Wofür brennst du – und wie möchtest du später arbeiten?

Ziel des Coachings

Dieses Coaching ist für alle gedacht, die Heilpraktiker für Psychotherapie werden möchten oder überlegen, diesen beruflichen Weg einzuschlagen.

Im Mittelpunkt steht eine zentrale Frage:
Wie möchtest du therapeutisch arbeiten?

Auf der Klärung dieser Frage baut alles Weitere auf.

Ich erlebe immer wieder bei Schülern und ehemaligen Schülern, dass eine Praxis meistens nicht richtig ins Laufen kommt, wenn dieser Kern nicht geklärt ist. In den allermeisten Fällen – ich würde sagen in etwa 90 % – fehlt dann die klare Ausrichtung. Wenn das innere Feuer nicht brennt, trägt auch die beste Planung nicht.

Wer langfristig erfolgreich als Heilpraktiker für Psychotherapie arbeiten möchte, sollte deshalb zuerst wissen, wofür er wirklich steht – bevor er seine Praxis eröffnet oder ein Praxiskonzept entwickelt.

Worum geht es konkret?

Am Anfang stellen sich meist folgende Fragen:

1. Mit welchen Menschen möchte ich arbeiten?
Kindern, Erwachsenen, älteren Menschen, mit Paaren, mit bestimmten Zielgruppen?

2. Mit welchem Thema möchte ich arbeiten?
Depressionen, Angststörungen, Trauma, Demenz?
Oft leiten sich Themen aus der eigenen Biografie ab. Welche Erfahrungen haben dich geprägt? Wo spürst du echtes Interesse?

3. Welche Therapiemethode passt zu mir?
Hypnose, Verhaltenstherapie, psychodynamische Verfahren, Kunsttherapie?
Das Angebot ist groß und kann schnell unübersichtlich wirken. Hier lohnt es sich, bewusst zu wählen – denn die Methode ist dein Handwerkszeug.

Aus der Klärung dieser Punkte entsteht dein Praxiskonzept.
Es gibt dir Richtung, Profil und innere Stabilität.

Für wen ist dieses Coaching geeignet?

  • für angehende Heilpraktiker für Psychotherapie

  • für Menschen, die prüfen möchten, ob dieser Weg der richtige ist

  • für alle, die Klarheit über Thema, Methode und berufliche Ausrichtung gewinnen möchten

Kursdetails

Dozent:
  • Sven Krieger
Umfang:
Format: Einzelcoaching

Dauer: 60 Minuten pro Sitzung

Termin: Nach Absprache
Voraussetzungen:
Keine
Teilnehmer:
1–1
Kosten:
110,– €
Ort:
Per Zoom oder in Chemnitz

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Häufige Fragen

Was ist ein Heilpraktiker für Psychotherapie?

Ein Heilpraktiker für Psychotherapie ist eine Person, die nach dem Heilpraktikergesetz eine staatliche Erlaubnis erhält, psychische Erkrankungen eigenverantwortlich zu diagnostizieren und psychotherapeutisch zu behandeln. Die Erlaubnis wird nach einer Überprüfung beim Gesundheitsamt erteilt. Der Beruf ist damit gesetzlich geregelt, jedoch kein akademischer Heilberuf.

Verantwortung in der Praxis

Ein Heilpraktiker für Psychotherapie arbeitet eigenverantwortlich und übernimmt insbesondere:

  • eine Verdachtsdiagnose im Erstgespräch
  • die Einschätzung möglicher Risiken, zum Beispiel bei Suizidalität oder psychotischen Symptomen
  • die Entscheidung, ob
  • eine Behandlung möglich ist
  • eine begleitende Unterstützung sinnvoll ist
  • eine ärztliche Abklärung erforderlich wird
  • oder ein Notfall vorliegt

Wichtig: Die staatliche Erlaubnis ersetzt keine Therapieausbildung

Die Überprüfung beim Gesundheitsamt erlaubt die Ausübung der Heilkunde im Bereich Psychotherapie, ersetzt jedoch keine therapeutische Ausbildung. Sobald ein Patient behandelt wird, entsteht ein Behandlungsvertrag nach dem Patientenrechtegesetz. Daraus ergibt sich die Verpflichtung, nach fachlichem Standard zu behandeln. Ein Heilpraktiker für Psychotherapie darf daher nur therapeutisch arbeiten, wenn er eine geeignete Methode fundiert erlernt hat und diese zum jeweiligen Störungsbild passt.

Was ist der Unterschied zwischen Heilpraktiker und Heilpraktiker für Psychotherapie?

Der wichtigste Unterschied liegt im Tätigkeitsbereich und im Umfang der Heilpraktikererlaubnis. Ein Heilpraktiker, oft auch „großer Heilpraktiker“ genannt, darf körperliche und psychische Erkrankungen behandeln. Ein Heilpraktiker für Psychotherapie darf ausschließlich psychische Erkrankungen behandeln.

Heilpraktiker („großer Heilpraktiker“)

Mit dieser Erlaubnis darf ein Heilpraktiker:

  • körperliche Erkrankungen behandeln
  • psychische Erkrankungen behandeln
  • körperbezogene Therapieverfahren anwenden, zum Beispiel Naturheilverfahren

Heilpraktiker für Psychotherapie

Ein Heilpraktiker für Psychotherapie besitzt eine auf das Gebiet der Psychotherapie beschränkte

Heilpraktikererlaubnis. Das bedeutet, er darf:

  • psychische Erkrankungen diagnostizieren
  • psychotherapeutische Methoden anwenden, sofern er diese qualifiziert erlernt hat

Nicht erlaubt sind dagegen:

  • die Behandlung körperlicher Erkrankungen
  • medizinische Maßnahmen wie
  • Injektionen
  • Akupunktur
  • medizinische Massagen
Was ist der Unterschied zum psychologischen Psychotherapeuten?

Der wichtigste Unterschied liegt im Ausbildungsweg, der gesetzlichen Grundlage und im Versorgungssystem. Ein psychologischer Psychotherapeut durchläuft eine langjährige akademische Ausbildung mit staatlicher Approbation. Ein Heilpraktiker für Psychotherapie erhält seine Berufserlaubnis nach einer Überprüfung beim Gesundheitsamt und erwirbt seine therapeutische Kompetenz über psychotherapeutische Weiterbildungen.

Psychologischer Psychotherapeut

Psychologische Psychotherapeuten absolvieren:

  1. ein Hochschulstudium der Psychologie
  2. eine staatlich geregelte psychotherapeutische Weiterbildung

Am Ende steht die Approbation, also die staatliche Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie. Psychologische Psychotherapeuten arbeiten meist mit sogenannten Richtlinienverfahren, die auch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, zum Beispiel:

  • Verhaltenstherapie
  • tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Heilpraktiker für Psychotherapie

Der Heilpraktiker für Psychotherapie erhält seine Berufserlaubnis auf Grundlage des Heilpraktikergesetzes. Die therapeutische Ausbildung ist nicht gesetzlich festgelegt. Die fachliche Qualifikation wird über psychotherapeutische Aus- und Weiterbildungen erworben. Ein Vorteil dieser Struktur ist die größere methodische Vielfalt, da Heilpraktiker für Psychotherapie nicht auf bestimmte Therapieverfahren beschränkt sind.

Sorgfaltspflicht in der Behandlung

Auch Heilpraktiker für Psychotherapie unterliegen einer Sorgfaltspflicht im Rahmen des Behandlungsvertrags. Das bedeutet: Du darfst nur Methoden anwenden, die du qualifiziert erlernt hast und die für die jeweilige Behandlung geeignet sind.

Unterschied bei der Kostenübernahme

Psychologische Psychotherapeuten können, sofern sie eine Kassenzulassung haben, ihre Leistungen über gesetzliche Krankenkassen abrechnen. Heilpraktiker für Psychotherapie arbeiten dagegen in der Regel auf Selbstzahlerbasis. In einigen Fällen übernehmen private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen einen Teil der Kosten.

  • therapeutische Ausbildung nicht gesetzlich festgelegt
  • größere methodische Vielfalt
  • Behandlung meist auf Selbstzahlerbasis
Darf ein Heilpraktiker für Psychotherapie wirklich psychotherapeutisch arbeiten?

Ja. Ein Heilpraktiker für Psychotherapie darf psychotherapeutisch arbeiten, wenn er die Überprüfung beim Gesundheitsamt bestanden hat und die entsprechende Heilerlaubnis erhalten hat. Mit dieser Erlaubnis darf er psychische Störungen diagnostizieren und psychotherapeutische Methoden anwenden. Dabei gelten jedoch klare berufsrechtliche Grenzen und die Sorgfaltspflicht. Das bedeutet unter anderem, dass du deine fachlichen Grenzen erkennen, Patienten bei Bedarf an Ärzte, Psychiater oder andere Fachstellen weiterverweisen und nur das therapeutisch anwenden darfst, wofür du ausgebildet bist.

Welche Aufgaben hat ein Heilpraktiker für Psychotherapie im Praxisalltag?

Der Praxisalltag ist deutlich vielseitiger, als viele am Anfang denken. Er besteht nicht nur aus therapeutischen Gesprächen, sondern auch aus diagnostischer Einschätzung, professioneller Vorbereitung und organisatorischer Arbeit.

Typische Aufgaben im Praxisalltag

  • Erstgespräche und Anamnese
  • Verdachtsdiagnose und diagnostische Einordnung
  • Einschätzung psychischer Stabilität und möglicher Risiken
  • Durchführung psychotherapeutischer Gespräche
  • Krisenintervention und verantwortliche Weiterverweisung
  • Dokumentation der Behandlung
  • Terminorganisation und Praxisführung

Gerade im Erstgespräch musst du einschätzen, ob eine psychotherapeutische Begleitung im eigenen Rahmen möglich ist, ob eine begleitende medizinische oder psychiatrische Abklärung nötig ist oder ob ein Notfall vorliegt. Diese Verantwortung ist ein zentraler Teil der Tätigkeit.

Welche Grenzen hat die Tätigkeit?

Die Tätigkeit eines Heilpraktikers für Psychotherapie ist klar begrenzt. Du darfst ausschließlich im Bereich psychischer Erkrankungen heilkundlich arbeiten. Nicht erlaubt sind die Behandlung körperlicher Erkrankungen und medizinische Maßnahmen wie Injektionen, Akupunktur oder medizinische Massagen.

Fachliche Grenzen

Daneben gibt es auch fachliche Grenzen. Du darfst nur mit Methoden arbeiten, die du qualifiziert erlernt hast und die zum jeweiligen Störungsbild passen. Außerdem musst du erkennen, wann deine Kompetenzgrenze erreicht ist und wann eine Weiterleitung an Ärzte, Psychiater, Kliniken oder andere Fachstellen notwendig ist. Gerade bei schweren psychischen Krisen, akuter Suizidalität, Psychosen oder unklaren medizinischen Ursachen ist professionelles Abgrenzen besonders wichtig.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um Heilpraktiker für Psychotherapie zu werden?

Wenn du als Heilpraktiker für Psychotherapie arbeiten möchtest, brauchst du eine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz, die auf das Gebiet der Psychotherapie beschränkt ist. Diese Erlaubnis erhältst du, nachdem du die Überprüfung beim Gesundheitsamt bestanden hast. Um zur Überprüfung zugelassen zu werden, musst du einige formale Voraussetzungen erfüllen.

Mindestalter

Du musst mindestens 25 Jahre alt sein, wenn dir die Erlaubnis erteilt wird. In der Praxis bedeutet das: Du kannst die Prüfung oft schon vorher ablegen, die Erlaubnis wird jedoch erst ab dem 25. Lebensjahr ausgestellt.

Schulabschluss

Du benötigst mindestens einen Hauptschulabschluss oder einen gleichwertigen Schulabschluss.

Gesundheitliche Eignung

Du musst nachweisen, dass du gesundheitlich zur Ausübung des Berufs geeignet bist. Dafür verlangt das Gesundheitsamt in der Regel ein ärztliches Attest.

Persönliche Zuverlässigkeit

Außerdem musst du deine persönliche Zuverlässigkeit nachweisen. Dazu wird üblicherweise ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt. Dieses darf in der Regel keine relevanten Einträge enthalten.

Wohnsitz und Anmeldung beim Gesundheitsamt

Die Anmeldung zur Überprüfung erfolgt normalerweise beim Gesundheitsamt deines Wohnortes beziehungsweise Verwaltungsbezirkes. Dort reichst du die erforderlichen Unterlagen ein und wirst anschließend zur schriftlichen Prüfung eingeladen. Je nach Gesundheitsamt können die Wartezeiten auf einen Prüfungsplatz mehrere Monate bis mehrere Jahre betragen. Es lohnt sich daher, sich frühzeitig über die aktuellen Fristen zu informieren.

Fachliche Ausbildung

Eine bestimmte Ausbildung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Du könntest dich theoretisch auch im Selbststudium auf die Prüfung vorbereiten. In der Praxis entscheiden sich jedoch viele angehende Heilpraktiker für Psychotherapie für eine strukturierte Prüfungsvorbereitung, zum Beispiel durch private Ausbildungsinstitute, Fernlehrgänge, Vorbereitungskurse oder Coachings.

Wie alt muss ich für die Prüfung sein?

Für die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde musst du mindestens 25 Jahre alt sein. In der Praxis bedeutet das: Die Prüfung kannst du oft schon vorher absolvieren, die eigentliche Erlaubnis wird aber erst mit Vollendung des 25. Lebensjahres erteilt.

Brauche ich ein Psychologie-Studium?

Nein. Für den Heilpraktiker für Psychotherapie ist kein Psychologie-Studium vorgeschrieben. Die formalen Voraussetzungen sind Alter, Schulabschluss, gesundheitliche Eignung, persönliche Zuverlässigkeit und die bestandene Überprüfung beim Gesundheitsamt. Wichtig ist aber: Auch wenn kein Studium erforderlich ist, brauchst du dennoch eine fundierte fachliche Vorbereitung auf die Prüfung und später eine therapeutische Methodenausbildung, wenn du verantwortlich mit Patienten arbeiten willst.

Kann ich Heilpraktiker für Psychotherapie auch ohne Vorkenntnisse werden?

Ja, grundsätzlich ist das möglich. Da keine bestimmte Vorbildung gesetzlich vorgeschrieben ist, kannst du dich auch ohne psychologische oder medizinische Vorkenntnisse auf die Überprüfung vorbereiten. In der Praxis ist es jedoch so, dass viele den Stoffumfang unterschätzen. Gerade ohne Vorkenntnisse ist eine strukturierte Vorbereitung meist sinnvoll, weil du psychische Störungen, Diagnostik, Krisen, rechtliche Grundlagen und verantwortliches therapeutisches Handeln lernen musst.

Ist der Beruf auch für Quereinsteiger geeignet?

Ja, der Beruf ist grundsätzlich auch für Quereinsteiger geeignet. Viele kommen aus ganz unterschiedlichen beruflichen Zusammenhängen, etwa aus Beratung, Coaching, Pädagogik, sozialen Berufen oder Gesundheitsberufen. Gleichzeitig gilt: Quereinstieg bedeutet nicht leichter Einstieg. Gerade wenn du fachfremd kommst, brauchst du eine gute Prüfungsvorbereitung, methodische Ausbildung und ein klares Bewusstsein für Verantwortung, Grenzen und Sorgfaltspflicht.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie?

Für den Heilpraktiker für Psychotherapie gibt es keine gesetzlich festgelegte Ausbildungsdauer. Anders als bei vielen anderen Berufen ist die Ausbildung nicht staatlich geregelt. Entscheidend ist zunächst, dass du die Überprüfung beim Gesundheitsamt bestehst. Wie lange die Vorbereitung dauert, hängt daher stark davon ab, wie intensiv du lernst und welchen Weg der Vorbereitung du wählst.

Vorbereitung auf die Prüfung

In der Praxis dauert die Vorbereitung auf die Überprüfung beim Gesundheitsamt bei den meisten Teilnehmern etwa 12 bis 24 Monate. Viele Vorbereitungskurse und Ausbildungsinstitute orientieren sich an diesem Zeitraum, da der Lernstoff recht umfangreich ist und häufig berufsbegleitend gelernt wird.

Wie lange du tatsächlich brauchst, hängt unter anderem davon ab:

  • ob du bereits Vorkenntnisse im psychologischen oder medizinischen Bereich hast
  • wie viel Zeit du pro Woche investieren kannst
  • ob du im Selbststudium oder mit einem strukturierten Kurs lernst

Therapeutische Methode oder Verfahren

Um später tatsächlich therapeutisch arbeiten zu dürfen, brauchst du außerdem eine Ausbildung in einer therapeutischen Methode oder einem Verfahren. Erst mit einer solchen Methodenausbildung kannst du deiner Sorgfaltspflicht als Therapeut nachkommen und verantwortungsvoll mit Patienten arbeiten. Diese Ausbildung ist gesetzlich nicht konkret vorgeschrieben, gehört in der Praxis jedoch zwingend zur professionellen Vorbereitung dazu. Viele Ausbildungsinstitute integrieren ein therapeutisches Verfahren bereits in die Prüfungsvorbereitung, bei anderen Anbietern wird die Methodenausbildung separat absolviert. Die Dauer solcher Ausbildungen ist sehr unterschiedlich und hängt stark vom Verfahren und vom Anbieter ab. Sie kann von etwa sechs Monaten bis zu mehreren Jahren reichen. Welche Ausbildung sinnvoll ist, hängt davon ab, wie du später arbeiten möchtest. Wenn du beispielsweise traumatherapeutisch arbeiten möchtest, solltest du in der Regel mindestens etwa drei Jahre intensive Ausbildung einplanen.

Kann ich die Ausbildung berufsbegleitend machen?

Ja, das ist in der Praxis sogar sehr häufig. Da die Vorbereitung auf die Überprüfung beim Gesundheitsamt meist 12 bis 24 Monate dauert und häufig berufsbegleitend gelernt wird, ist dieser Weg für viele Teilnehmer realistisch und üblich. Berufsbegleitend heißt aber nicht, dass die Ausbildung „nebenbei“ läuft. Gerade weil der Lernstoff umfangreich ist und später auch noch eine Methodenausbildung hinzukommen kann, brauchst du Verbindlichkeit, Zeit und eine gute Organisation.

Kann man die Ausbildung auch online machen?

Ja, grundsätzlich ist das möglich. Da es keine staatlich einheitlich geregelte Ausbildungsform gibt, hängt das Lernformat vom jeweiligen Anbieter ab. Wichtig ist jedoch: Nicht das Format entscheidet über die Qualität, sondern die Inhalte, die Betreuung und die Frage, ob du dadurch wirklich gut auf schriftliche und mündliche Prüfung vorbereitet wirst. Gerade für die mündliche Prüfung und für das spätere therapeutische Arbeiten sind Austausch, Fallverständnis und methodische Praxis besonders wichtig.

Wie viel Zeit muss ich pro Woche zum Lernen investieren?

Wie viel Zeit du pro Woche investieren musst, hängt stark davon ab, ob du Vorkenntnisse mitbringst, wie intensiv du lernen willst und ob du berufsbegleitend oder mit mehr freier Zeit lernst. Der Lernstoff ist umfangreich und die Vorbereitung erfolgt häufig über 12 bis 24 Monate berufsbegleitend. Daraus wird deutlich: Es geht nicht um gelegentliches Lesen, sondern um kontinuierliches Lernen. Als erfahrungsstatistischer Durchschnittswert kannst du für den reinen Lernaufwand neben der Unterrichtszeit mit etwa fünf Stunden pro Woche rechnen. Je nach Vorwissen, Lerntempo und Prüfungsphase kann dieser Aufwand im Einzelfall niedriger oder deutlich höher ausfallen. Wer wenig Vorwissen hat, braucht meist mehr Zeit. Wer strukturiert lernt und regelmäßig dranbleibt, kommt in der Regel deutlich besser voran als jemand, der nur sporadisch lernt. Kurz vor der schriftlichen und besonders vor der mündlichen Prüfung steigt der Zeitaufwand häufig noch einmal.

Brauche ich zusätzlich eine therapeutische Ausbildung?

Ja. Dieser Punkt ist einer der wichtigsten überhaupt. Die staatliche Überprüfung beim Gesundheitsamt erlaubt die Ausübung der Heilkunde im Bereich Psychotherapie, ersetzt aber keine therapeutische Ausbildung. Sobald ein Patient behandelt wird, besteht die Verpflichtung, nach fachlichem Standard zu arbeiten. Das bedeutet: Du darfst therapeutisch nur mit einer Methode arbeiten, die du fundiert gelernt hast und die zum jeweiligen Störungsbild passt. Viele Ausbildungsinstitute integrieren ein therapeutisches Verfahren bereits in die Prüfungsvorbereitung. Bei anderen Anbietern wird die Methodenausbildung separat absolviert. In der Praxis brauchst du sie jedoch zwingend, bevor du mit Patienten arbeitest. Wenn du beispielsweise traumatherapeutisch arbeiten willst, solltest du dafür in der Regel mindestens etwa drei Jahre intensive Ausbildung einplanen.

Worum geht es im Orientierungscoaching genau?

Im Orientierungscoaching geht es darum, deine aktuelle Situation klar einzuordnen und deinen nächsten sinnvollen Schritt zu definieren. Viele stehen vor der Frage, wo sie gerade stehen und wie es konkret weitergehen soll. Genau hier setzt das Coaching an und schafft Struktur in einem oft unübersichtlichen Prozess. Der Fokus liegt dabei nicht auf allgemeinen Informationen, sondern ganz konkret auf dir und deiner Situation.

Für wen ist das Orientierungscoaching geeignet?

Das Coaching richtet sich an verschiedene Zielgruppen: Einsteiger, die überlegen zu starten, genauso wie Teilnehmer, die bereits in der Ausbildung sind. Auch wenn du dich konkret auf die Prüfung vorbereiten möchtest oder unsicher bist, wie dein Weg aussehen soll, ist es sinnvoll. Es holt dich genau dort ab, wo du gerade stehst. Dadurch ist es für unterschiedliche Erfahrungsstufen geeignet.

Was passiert konkret im Coaching-Gespräch?

Im Gespräch wird strukturiert analysiert, wo du fachlich und organisatorisch stehst. Dabei wird geschaut, wie klar dein Ziel ist und welche Lücken noch bestehen. Anschließend bekommst du eine konkrete Einschätzung und eine klare Empfehlung für deinen nächsten Schritt. Das Gespräch ist bewusst lösungsorientiert und direkt auf Umsetzung ausgelegt.

Was bringt mir das Coaching konkret?

Du bekommst Klarheit darüber, wo du stehst und was du wirklich brauchst, um weiterzukommen. Viele verlieren Zeit, weil sie ohne klare Richtung starten oder sich verzetteln. Das Coaching hilft dir, unnötige Umwege zu vermeiden und schneller voranzukommen. Dadurch sparst du Zeit, Energie und oft auch Kosten.

Ist das Coaching wirklich individuell oder eher allgemein gehalten?

Das Coaching ist komplett individuell ausgerichtet. Es geht nicht um allgemeine Tipps, sondern um deine konkrete Situation, deine Ziele und deine nächsten Schritte. Du bekommst eine persönliche Einschätzung statt Standardantworten. Genau das macht den Unterschied zu allgemeinen Beratungen.

Ist das Orientierungscoaching verpflichtend?

Nein, das Coaching ist vollständig unverbindlich. Es dient ausschließlich dazu, dir Orientierung zu geben und dir eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten. Du entscheidest danach selbst, wie du weitergehen möchtest. Es entsteht kein Druck, etwas buchen zu müssen.

Ist das Coaching auch sinnvoll, wenn ich noch ganz am Anfang stehe?

Ja, gerade am Anfang ist das Coaching besonders hilfreich. Eine frühe Einordnung verhindert, dass du dich in falschen Themen verlierst oder unnötige Umwege gehst. Du bekommst von Anfang an eine klare Richtung. Das macht deinen gesamten weiteren Weg deutlich einfacher.

Wird im Coaching schon inhaltlich gearbeitet oder geht es nur um Orientierung?

Der Schwerpunkt liegt klar auf Orientierung und Struktur. Es geht darum, deinen Weg zu klären und nicht darum, Inhalte im Detail zu vermitteln. Die inhaltliche Vertiefung erfolgt später in den jeweiligen Kursformaten. Dadurch bleibt das Coaching fokussiert und effizient.

Worum geht es in diesem Coaching „Den eigenen Weg finden“ eigentlich wirklich?

Im Kern geht es darum, eine zentrale Frage zu klären: Wie möchtest du später therapeutisch arbeiten? Genau diese Frage ist die Grundlage für alles Weitere – von deiner Ausbildung bis hin zu deiner eigenen Praxis. Viele starten ohne klare Ausrichtung und merken später, dass ihnen die Orientierung fehlt. Dieses Coaching hilft dir, von Anfang an eine klare Richtung zu entwickeln, auf der du stabil aufbauen kannst.

Warum ist es so wichtig, sich frühzeitig mit der eigenen Ausrichtung zu beschäftigen?

Wenn deine Ausrichtung nicht klar ist, bleibt oft auch deine spätere Praxis unscharf und entwickelt sich nicht richtig. Laut deiner Erfahrung fehlt bei vielen genau dieser Kern – das „innere Feuer“ für eine klare Richtung. Ohne diese Basis bringt selbst eine gute Planung langfristig wenig. Deshalb ist es entscheidend, diese Klarheit zu schaffen, bevor du weitergehende Schritte gehst.

Für wen ist dieses Coaching besonders geeignet?

Das Coaching richtet sich sowohl an komplette Einsteiger als auch an Menschen, die bereits in der Ausbildung sind. Wenn du unsicher bist, ob dieser Weg überhaupt zu dir passt oder wie du ihn konkret gestalten sollst, bist du hier genau richtig. Auch wenn du schon angefangen hast, aber merkst, dass dir noch Klarheit fehlt, kann dieses Coaching sehr wertvoll sein. Es holt dich genau an deinem aktuellen Punkt ab.

Welche konkreten Fragen werden im Coaching geklärt?

Im Coaching geht es vor allem um drei zentrale Bereiche: Mit welchen Menschen möchtest du arbeiten, welche Themen interessieren dich wirklich und welche Methode passt zu dir. Diese Fragen wirken auf den ersten Blick einfach, haben aber eine enorme Tiefe. Oft hängen sie eng mit deiner eigenen Biografie und deinen Erfahrungen zusammen. Genau daraus entsteht dein persönliches Profil als Therapeut.

Warum spielt die Wahl der Therapiemethode eine so große Rolle?

Die Methode ist dein wichtigstes Werkzeug in der späteren Praxis. Wenn sie nicht zu dir passt, wirst du dich langfristig unsicher fühlen oder dich nicht authentisch ausdrücken können. Gleichzeitig ist das Angebot an Methoden sehr groß und kann schnell überfordern. Deshalb ist es wichtig, hier bewusst zu wählen – statt einfach irgendeine Richtung einzuschlagen.

Was bringt mir das Coaching konkret für meine spätere Praxis?

Am Ende des Coachings hast du ein klares Praxiskonzept – also eine Vorstellung davon, wie du arbeiten möchtest. Das gibt dir Richtung, Profil und innere Stabilität. Du weißt, wen du ansprechen willst, womit du arbeiten möchtest und welche Methode zu dir passt. Diese Klarheit ist eine der wichtigsten Grundlagen für eine funktionierende und erfolgreiche Praxis.

Wie läuft das Coaching ab?

Das Coaching findet im Einzelsetting statt und ist bewusst sehr persönlich gehalten. Gemeinsam wird Schritt für Schritt deine Ausrichtung erarbeitet – ohne Druck, aber mit klarer Struktur. Oft reichen bereits ein bis zwei Sitzungen, um entscheidende Klarheit zu gewinnen. Dadurch ist das Coaching sehr effizient und gleichzeitig tiefgehend.

Was unterscheidet dieses Coaching von allgemeinen Beratungen oder Infos?

Hier geht es nicht um allgemeine Informationen, sondern um dich persönlich. Du bekommst keine Standardantworten, sondern eine individuelle Klärung deiner Situation, deiner Interessen und deiner Perspektive. Ziel ist nicht, dich in ein bestimmtes System zu bringen, sondern deinen eigenen Weg herauszuarbeiten. Genau das macht den Unterschied und sorgt für echte Klarheit.